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Liebe Freunde! In Zeiten wie diesen heißt es zusammenrücken, indem wir Abstand halten. Jeder und jede einzelne von uns muss nun tatsächlich ihren oder seinen Beitrag leisten, damit wir alle diese Ausnahmesituation möglichst rasch hinter uns bringen und wieder durchstarten können. Meine ausdrückliche Dankbarkeit möchte ich allen Menschen aussprechen die dafür sorgen, die Grundversorgung in allen Bereichen zu sichern. Alleine schon aus Respekt vor diesen HeldInnen hoffe ich dass alle, die nun nicht zur Arbeit gehen können um unsere Systeme aufrecht zu erhalten, zu Hause bleiben und wenn sie das Zuhause verlassen, Abstand halten und die Regeln einhalten. Allen Zweiflern möchte ich sagen, dass sie einen Augenblick dafür verwenden um an gefährdete Mitmenschen, für welche die Infektion schwerwiegende Folgen und sogar den Tod bedeuten kann, und deren Familien zu denken. So viel Empathie kann man verlangen.

So, nun sitzen wir also alle „mittendrin“ in einer Krise, die WIR bislang eher nur aus dem Kino oder Büchern kennen. „Shutdown“, Ausgangssperre, Quarantäne„. Während viele Tag und Nacht damit verbringen für uns da zu sein, haben andere auf einmal „Zeit“. Zeit zum Nachdenken, Zeit um Dinge zu tun die man vielleicht schon lange machen wollte, Zeit für sich selbst und Zeit für die Familie. Vielleicht haben manche sogar zu viel Zeit.

Es ist schwierig – auch für mich – der ganzen Situation etwas Positives ab zu gewinnen. Jeder der mich kennt weiß wohl, dass ich eher nicht zu den „Schwarzmalern“ gehöre. Je länger ich aber darüber nachdenke, desto mehr hoffe ich dass wir alle uns danach verändern; wahrscheinlich wohl verändern müssen – zum Positiven.

Vielleicht werden wir nicht mehr von morgens bis abends im Hamsterrad rennen sondern und zwischendurch – auch wenn nur kurz – einen Auszeit nehmen. Vielleicht werden wir nicht mehr nach dem Prinzip „Höher, Schneller, Weiter“ streben. Vielleicht werden wir nicht mehr unüberlegt online irgendwo auf der Welt etwas bestellen, weil es zwei Euro billiger ist als im eigenen Land. Vielleicht werden wir einige Dinge sehr hinterfragen, die bislang „ganz normal“ waren. Vielleicht werden wir „Zusammenhalt“ ganz anders wahrnehmen als bisher. Vielleicht werden überhaupt viele toll klingende und bisher einfach nur so daher geredete Wörter tatsächlich an Inhalt gewinnen. Vielleicht ändert sich aber auch nichts – oder nur kurz. Vielleicht nur solange, bis alles wieder so ist wie vorher. Viele „vielleichts“, die aber vielleicht besser sind als vieles, das wir bisher ohne großartig zu überlegen einfach gemacht haben.

Eine Frage am Rande die bitte nicht falsch zu verstehen ist – das Wohl unserer Mitmenschen sollte (eigentlich) immer im Mittelpunkt stehen aber hat natürlich gerade jetzt höchste Priorität – aber: Findet ihr es auch verblüffend, wie schnell sich die Natur von uns Menschen erholt wenn wir plötzlich nicht mehr das machen können, was wir sonst immer gemacht haben? Auch wir haben Venedig sehr gerne und oft besucht aber die Fotos der plötzlich sauberen Kanäle regen auch uns zum Nachdenken an…. Nur so als Beispiel….

Á pro pos Natur – das war ja der Ursprüngliche Zweck dieses Eintrags – bitte entschuldig ;-)!

Manchmal muss man einfach mal die Perspektive wechseln, Abstand gewinnen und den Alltag und alles damit verbundene beiseite legen. Da wir ja weder Fische noch Vögel sind heißt es entweder „rauf auf den Berg“ oder „runter ins Wasser“. Gestern entschieden wir uns mal für ersteres. Das Wetter soll ja umschlagen und da muss man die Gelegenheit schnell beim Schopf packen. Je weiter man in die wunderbare Natur am Weissensee eintaucht und die Gehirnwindungen zu eine Auszeit verdonnert, desto mehr nimmt man war, dass alle Probleme der Welt die Natur doch recht wenig kümmern. Es ist Frühling. Das heißt: das Gras wird grün, die Blumen fangen an zu blühen, die Bäume treiben aus, die Vögel zwitschern um die Wette, Ameisen haben nach dem Winter Hochsaison, die ersten Schmetterlinge und Bienen machen ihre Rundflüge. PUNKT. Widerstand leistet noch ein hartnäckiges Eisfeld. #resistance ….. Ist eigentlich lustig: Das Eis kam heuer recht spät und ging sehr früh – zumindest für unsere Bedürfnisse – (als Touristikerin habe ich das jetzt sehr schön formuliert oder?) – aber DA ist es ja immer noch. Man konnte es eben nur nicht immer betreten. Das ist dem Eis wahrscheinlich aber auch eher „wurscht“ …. Es hat seine Pflicht getan und war / ist da.

Sei’s wie es ist. Ich habe Fotos gemacht, diese sortiert und ausgiebig ausgemistet, da viele verwackelt und unscharf :-). Ein paar sind übrig geblieben. Also ich möchte ich für euch diese paar „Fotos für die (Urlaubs)Seele“ teilen. (Das war eigentlich auch der ursprüngliche Titel dieses Eintrags. Nachdem ich bemerkt habe, das meine Finger unentwegt alles tippen, was sich im Oberstübchen abspielt, lautet der Titel also nun „Fotos für die (Urlaubs)Seele … und deren Entstehung“ …. Schlussendlich möchte ich dir einfach ein bisschen Weissensee nach Hause liefern und hoffe, du freust dich darüber!

Der Naturpark Weissensee ist ein Juwel, der seinesgleichen sucht. Ruhe, Entspannung, Action, Abenteuer, Entschleunigung, Erholung – das alles findest du bei uns – ober und unter Wasser. Wir alle, die wir mit vollem Herzblut für deinen Wohlbefinden im Urlaub sorgen – von den MitarbeiterInnen der Tourismusinfo über die BahnhofshuttlefahrerIn, deine Bedienung in all unseren Top-Restaurants, die GastgeberInnen in all unseren wunderbaren Unterkünften, die MitarbeiterInnen in den Geschäften, die Coaches oder Guides bei Kursen und Führungen, die Saaligen Frauen aus dem Weissensee Märchen – hoffen, dich wie gewohnt bald wieder bei uns am See begrüßen zu dürfen!

Vielleicht hat euch das ein oder andere Foto gefallen, vielleicht konnte ich euch ein bisschen Weissensee nach Hause liefern, vielleicht konnte mein Oberstübchen – oder meine tippenden Finger -> das ist nun wieder eine Frage der Perspektive – dir auch den ein oder anderen Schmunzler entlocken. Das wäre schön, denn: Lachen ist gesund und wichtig – auch in Zeiten wie diesen!

In diesem Sinne: Bleibt gesund! Karoline

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